Nachdem wir alles in unser großes Gefährt gepackt haben geht es auch schon los. In unserem umgebauten LKW hat jeder der Teilnehmer 2 Sitzplätze für sich. Es gibt Wasser und auch Stromanschlüsse um während der Fahrt die Kameraakkus oder auch das Handy laden zu können. Nach ungefähr 3 Std. Fahrt durch trockenes Buschland erreichen wir unsere erste Lodge in der Kalahari. Die Kalahari ist eine Halbwüste die in Namibia beginnt und weiter nach Botswana, Sambia und Angola geht. Um sie als Wüste zu bezeichnen regnet es zu viel. Dennoch ist es das größte zusammenhängende Sandgebiet der Welt. Doch findet man viele Büsche und Gräser. Auch heute ziehen sich immer mehr die Wolken zusammen. In der Lodge werden wir freundlich begrüßt. Nach einem kurzen Mittagessen und Einführung in die Tierfotografie geht es am Abend auf unseren ersten Game Drive. Dies ist eine Fahrt durch die schier endlose Weite rund um die Lodge. Es begegnen uns Springböcke, Großtrappen und andere Tiere. Panda unser Fahrer hat sichtlich Spass wenn er über die Dünen brettert. 

Breitmaulnashorn
Plötzlich sieht er Nashörner in der Ferne. Es handelt sich um 2 nicht aggressive Breitmaulnashörner. Der wichtigste Sinn dieser Tiere ist ihr Geruchssinn. Aber auch der Gehörsinn ist gut ausgeprägt. Ihre Augen sind dagegen ziemlich schlecht. Die Tiere sehen etwa nur 20m weit. Dabei nehmen sie am besten Bewegungen wahr. Die größten Bullen werden bis zu 3,5t schwer und erreichen eine Schulterhöhe von etwa 1,8m. Man hielt das Nashorn 1893 übrigens schon für ausgestorben. Alle Tiere stammen von den letzten 10 Individuen ab. Bis zum Jahr 2012 gab es wieder über 20.000 Tiere. Die Zahl dieser Tiere sinkt durch steigende Wilderei nun jedoch wieder stetig. Heute sind es nur noch ca. 16000 dieser Tiere. Wilderer verkaufen die teuren Hörner als Potenzmittel. Diese Hörner werden etwa 1m lang und bestehen aus Keratin. Die Tiere nutzen das Horn für die Abwehr von Raubtieren und auch Kämpfe mit Artgenossen. Wir dürfen das Auto verlassen um eine bessere Perspektive zu erhalten und sind schon total begeistert. Doch sollte es noch viel besser werden. Die Nashörner wandern gemütlich in eine Richtung. Also ändern wir nochmal unseren Standpunkt. Die Tiere kommen von hier aus auf uns zu und das im schönsten Abendlicht. Sie kommen immer näher und näher. Flach vom Boden können wir sie frontal ablichten. Doch plötzlich sind sie schon fast zu nah für ein Teleobjektiv. Panda gibt uns Anweisungen und wir können das Tier nun sogar mit Weitwinkel ablichten. Dabei sind wir immer direkt am Auto. Irgendwann beginnt sich ein Tier am Safarijeep zu schrubben. Was für ein Erlebnis die Tiere mit ihrer Haut und den Hörnern aus so geringer Entfernung betrachten zu dürfen. Als Panda bemerkt, dass die Nashörner etwas unruhig werden verlassen wir sie wieder. Wir fahren auf eine nahegelegne rote Sanddüne. 

In der Ferne kommen inzwischen Blitze vom Himmel. In der anderen Richtung leuchtet die Sonne und nun haben wir wohl das Interesse der beiden neugierigen Tiere. Dies folgen uns gemächlich und kommen immer näher. In einen gewissen Abstand bleiben sie stehen. So können wir die Szene mit GinTonic genießen. Das ist also der sogenannte Sundowner von Namibia. Im strömenden Regen und mit Blitzen am Himmel geht es zurück zum Abendessen. 

Für die geplante Milchstrasse sieht es nicht sehr gut aus. Es gab keinen einzigen Stern am Himmel. Doch soll uns das nicht großartig stören. Es ist ja erst der erste Abend und wir haben schon so viel erlebt. Das Abendessen ist ein Traum. Als wir uns dann entschließen zu gehen ist es plötzlich sternenklar. Die Milchstraße ist mit bloßen Auge zu erkennen und ja ein paar von uns müssen doch nochmal los ziehen. Wir können diesen fantastischen Sternenhimmel über einen Windrad fotografieren. Puhh so viele Eindrücke und das ist erst der Anfang.

Geparde
Pünktlich zum Sonnenaufgang sind wir verabredet um Geparde zu fotografieren. Diese werden hier in einen riesigen Gehege gehalten. In Namibia gibt es die größte Population der Welt. Der Gepard ist das schnellste Landtier der Welt und schafft eine Geschwindigkeit von kurzer Strecke auf etwa 110km/h. Von 0 auf 100km/h schafft es der Gepard in etwa 3 Sekunden. Nach etwa 30 Sekunden Sprint ist das Tier aber dann so kaputt, dass e sich erstmal ausruhen muss. Die Geparde sind in dieser Zeit sehr kraftlos und Hyänen oder andere Raubtiere nehmen ihnen dann gerne die Beute ab. Sie zu verteidigen wäre zu gefährlich, den ein verletzter Gepard kann nicht mehr gut Jagen.

Geparde dürfen nicht in andere Länder wie Botswana ausgeführt werden. Sie sind zudem ein nicht gern gesehener Gast bei den Einheimischen. Geparde erlegen fast täglich ein Beutetier und lassen den Rest des Kadavers einfach liegen. Aus diesem Grund werden sie auch teilweise in Namibia abgeschossen.

Auf der Rückfahrt treffen wir noch kurz vor der Lodge auf Erdmännchen. Diese Tiere zu beobachten ist wunderbar. Der Späher steht wie ein Soldat da und blickt abwechselnd in alle Richtungen um nach Feinden Ausschau zu halten. Die anderen Tiere graben im Sand und suchen Käfer, Skorpione, Schlangen oder andere Tiere die auf ihren Speiseplan stehen. Ich könnte wohl noch Stunden vor den Tieren sitzen. Doch unser Frühstück wartet. Nach dem Frühstück fahren wir weiter an Mariental vorbei bis zum Köcherbaumwald bei Keetmannshoop. Am Nachmittag ging es dann zum Köcherbaumwald. Diese markanten Bäume sind ein wunderschönes Fotomotiv. Eigentlich handelt es sich dabei um keine Bäume sondern um eine Aloenart. Wenn man Bilder von Namibia im Internet betrachtet könnte man meinen diese Bäumen wachsen an vielen Orten. Doch ist das nicht so. Nur an wenigen Stellen gibt es diese Pflanze. Große Teile von Namibia wirken stattdessen trocken und flach. Man legt teilweise lange Strecken zurück um die nächste Location zu erreichen. Zu Fuß ging es durch den Köcherbaumwald. Das Wort Wald ist vielleicht etwas übertrieben. Den die Bäume stehen eher vereinzelt da. Aber wir sind nun mal in Namibia und nicht Deutschland. Zu Beginn war das Licht wegen den Wolken etwas matt. Wir genossen die Gegend und suchten nach möglichen Kompositionen. Plötzlich fand die Sonne eine kleine Wolkenlücke und ließ die Baumstämme golden leuchten. Der Hintergrund war noch mit dunklen Wolken behangen. Besser könnte ich es mir nicht wünschen. Die Sonne kam und ging und wir versuchten unterschiedliche  fotogene Ausschnitte zu finden. Ein wirklich tolles Erlebnis. Als die Sonne untergegangen war verschwanden auch alle anderen Touristen. Doch nun begann eigentlich das schönste Licht für die Fotografie. Dieses zarte rote Licht an den Stämmen ist einfach traumhaft. Doch schnell wird es dunkel und wir fahren zum Essen. Für die Fotografie der Milchstraße über den Bäumen machen uns leider die Wolken einen Strich durch die Rechnung. Auch wenn es fast wolkenfrei ist, bleibt der Horizont in Richtung Milchstrasse bewölkt.  

Am nächsten Morgen fahren wir weiter in Richtung Triasberge. Zuerst ist die Landschaft noch nicht so spannend. Weite trockene Flächen überziehen das Land. Doch irgendwann fahren wir auf etwa 1600m durch die Triasberge. Die Straßenverhältnisse werden schlechter und Wellblechpisten rütteln unser Gefährt durch. Die Gegend unserer Lodge ist einfach atemberaubend. Eine weite gerade Fläche in alle Richtungen. Diese Fläche besteht aus jeder erdenklichen Art von Brauntönen. Darauf stehen teilweise Bäume oder auch Baumskelette. Man sieht ganz genau an welcher Stelle es Grundwasser gibt und auch gab. Die Bäume haben Wurzeln bis über 40m in den Boden und sind teilweise über tausend Jahre alt. Und in der Weite schließen Berge diese Szene ab. Nachdem wir erste Blicke genossen haben machen wir am Abend eine Rundfahrt. Die Mangusten, Schakale oder auch Trappen sind leider etwas weit weg für gelungene Bilder. Aber im Fokus steht sowieso die Landschaftsfotografie. Doch auch hierfür ist das Licht durch den bewölkten Himmel etwas flau. Bis es schließlich einen Weg durch die Wolken findet und vereinzelt Lichtpunkte auf die Landschaft legt. Eine wirklich schöne Show. Doch wurde es noch besser. Zum Sonnenuntergang waren wir bei ein paar dieser toten Bäume. Ein Baum im Vordergrund und im Hintergrund begannen die Berge zu glühen. Ich denke besser geht kaum. Da war fast nicht einmal Zeit für ein Getränk zum namibianischen Sundowner. Mit dem Bier in der einen Hand und den Zeigefinger der anderen Hand am Auslöser wurde es dunkel. 

Es ist 5:00 Uhr und der Wecker klingelt schon wieder. Wir fahren mit einem Jeep ca. 1Stunde entfernt. Dieser Teil gehört noch immer zur Lodge. Ein Wahnsinn wie groß Grundstücke hier sein können. Diese sind übrigens häufig eingezäunt. Die Tiere darauf gehören dann demjenigen, dem auch das Grundstück gehört. Jedenfalls wollen wir nicht zu Tiere sondern in rote Sanddünen. Nach einer etwas frischen Fahrt im offenen Safari-Jeep erreichen wir unser Ziel bei Dunkelheit. Wir trinken noch gemütlich einen Kaffee und dann wird es auch schon langsam hell. Wobei langsam ist eher das falsche Wort. Die Dämmerung kommt sehr schnell und wir können die gesamte Landschaft erblicken und diese ist einfach nur grandios. Wir stehen auf roten Sanddünen mit  Grasbüscheln und im Hintergrund erheben sich Teile der Triasberge. Doch leider hängen noch Wolken im Horizont. Diese könnten die Sonne abhalten. Wir suchen uns schöne Bildkompositionen für das Weitwinkelobjektiv. Genau richtig zum Sonnenaufgang ist auch nun das Wolkenband verschwunden. Der rote Sand beginnt zu leuchten. Die Gräser werfen lange Schlagschatten was für ein Moment. Wir erkunden noch weiter die Gegend zu Fuss und per Jeep und kommen glücklich in unserer Lodge an. 

Eine längere Fahrt liegt vor uns. Also fahren wir direkt nach dem Frühstück los. Doch kommen wir gerade mal 15km als plötzlich nichts mehr geht. Die  Kupplung unseres Gefährts ist kaputt. In dieser Gegend könnte es durchaus passieren, dass man mehrere Stunden auf ein anderes Auto wartet. Doch am Ende haben wir Glück und nach kurzer Zeit kommen erste Autos. Eines davon fährt mich zurück in die Lodge und deren Mitarbeiter holen alle anderen Personen der Reisegruppe ab. Wir verbringen hier also einen weiteren Nachmittag. Alle Leute meinten noch beim Frühstück ein Tag mehr hier wäre so schön. Tja schon wird dieser Wunsch vom Universum erfüllt. Wir verbringen ein Paar Stunden mit Theorie. Danach trifft unser Ersatzfahrzeug ein. Wir haben nun eine Mischung von LKW und Reisebus. Etwa 25 Sitze für eine Gruppe von insgesamt 10 Personen. Das ist doch mal ein Luxus. Im dunkeln geht es mehrere Stunden nach Sesriem. Eigentlich dürften wir gar nicht mehr in unsere Lodge im Nationalpark bei Sossusvlei. Nach Sonnenuntergang ist hier die Durchfahrt streng verboten und mit einer Schranke versperrt. Doch wurden im Hintergrund für uns beim Ministerium die Fäden gezogen und die Schranke öffnet sich. Inzwischen ist wohl jeder von diesem langen Tag erschöpft. wir fallen wir nach dem späten Abendessen um etwa 23:00 Uhr ins Bett.

Namibwüste
Doch sehr früh am Morgen beginnt unser Tag. Wir fahren los um die großen roten Dünen der Namibwüste bei Sonnenaufgang zu genießen. Die Namibwüste ist mit etwa 6 Mio. Jahren die älteste Wüste der Erde. Trotz ihrer Trockenheit beherbergt sie einige Tierarten, die sich perfekt an die Wüste angepasst haben. Von den kleinen Geckos bis hin zu Elefanten gibt es alles mögliche. Ebenfalls hat die Namibwüste die höchsten Dünen der Erde. Eine davon wollen wir im Morgenlicht fotografieren. Einfach nur gigantisch als plötzlich die Dämmerung Eintritt und wir diese Landschaft erblicken dürfen. Noch besser wird es als schließlich die ersten Sonnenstrahlen auf die Düne treffen und ein eindrucksvolles Licht Schattenspiel beginnt. Wir bleiben noch an anderen Plätzen stehen bis das Licht immer platter wird. Danach besuchen wir den Sesriem Canyon in der Nähe unserer Lodge. Nach diesen kleinen Abstecher geht es zurück in die Unterkunft. Ich lege mich kurz hin und falle sofort in tiefen Schlaf. Nach zwei Stunden klingelt mein Wecker und es geht zurück zu den Dünen. Wir wollen das bekannte Deadvlei zum Sonnenuntergang ablichten. Vom Parkplatz aus bringt uns ein Fahrer mit seinem Jeep zum Ausgangspunkt. Hier muss wirklich immer alles organisiert werden. Man kann nicht frei einfach durch das Land und besonders Nationalparks fahren. Wer z.B im Deadvlei nachts erwischt wird könnte sogar ins Gefängnis kommen. So streng sind die Strafen hier bezüglich Naturschutz. Wie auch immer wir haben einen Fahrer der uns genau bei Sonnenuntergang wieder zurück bringt. Den die offizielle Regel ist, dass man eine Stunde nach Sonnenuntergang an der Lodge sein muss. Die Fahrt führt über Sand an Dünen vorbei etwa 5km an einen Parkplatz. Von hier aus wandern wir in der Hitze etwa 1km. Plötzlich stehen wir an der Kante einer Düne und unter uns ist die Lehmpfanne (Vlei). Was für ein Anblick dieser ausgetrocknete Boden mit seinen toten Bäumen und umgeben von riesigen orangefarbenen Sanddünen. Ja ss ist eines der fotografischen Klassiker von Namibia aber das zu recht. Wir haben genügend Zeit eingeplant und jeder streift umher bewundert den Platz und wir suchen gemeinsam nach geeigneten Kompositionen. Das Licht wird immer wärmer und es entsteht ein Schatten im Vlei. Doch die Düne im Hintergrund hat noch immer das warme Licht. Das ist genau der Moment auf den wir gewartet haben. Wir drücken ab und nach 10 Minuten ist das ganze Spektakel auch wieder vorbei. Nun müssen wir aber schnell zurück um noch rechtzeitig zur Lodge zu kommen. Wäre da nicht ein Oryx der unseren Weg im schönsten Licht kreuzt. Gemächlich stapft er nicht weit von uns eine Düne empor. Was für ein Anblick. Glücklich machen wir uns auf den 60km langen Heimweg und schaffen es zumindest fast pünktlich. 

Es ist 4:30 Uhr als mich der Wecker schon wieder aus dem Schlaf reist. Doch was heute vor uns liegt kann man nur gut gelaunt aufstehen. Es geht zu einer Ballonfahrt über die Wüste. Bisher hatte ich nur gute Sachen darüber gehört und so beschlossen wir auch in den Genuss dieser Tour zu kommen. Noch weit vor Sonnenaufgang erreichen wir unser Ziel. Mit Geländewagen und den Ballon auf dem Anhänger geht es raus in die Wüste. Mit uns ist noch ein weiteres Auto und Ballon. Aus ein paar Metern Entfernung können wir beobachten wie mit Hilfe von Taschenlampen der Aufbau beginnt. Langsam kommt die Dämmerung als erste Feuerfontänen in die Luft gehen. Nun wir der liegende Ballon mit Hilfe von Ventilatoren aufgeblasen. Bis er schließlich so voll ist, dass wir einsteigen dürfen. Noch ein paar Sicherheitstests und es geht ab in die Lüfte. Das ist meine erste Ballonfahrt, welche ich je gemacht habe. Es ist einfach friedlich wie wir auf etwa 1000m hoch steigen und sich unter uns die Landschaft ändert. Der Pilot, Fahrer oder was auch immer wechselt immer wieder die Höhe um nach Wind zu suchen. Wir kommen nicht schnell voran. Doch reicht es um immer wieder neue Blicke zu erhaschen. Ebenfalls drehen wir uns ja auch etwas und so blicken wir zusätzlich mal in jede Richtung. Ein fantastisches Gefühl. Nach etwa 1,5 Stunden sind wir wieder so tief und sehen ein paar Oryxe unter uns. Die Fahrt nimmt ein Ende. Dabei ist es sehr wichtig, dass wir bei ner der Straßen zu Boden kommen. Den Offroad fahren ist streng verboten. Die Spuren wären für Ewigkeiten im Boden und all der Wüstenboden wäre extrem häßlich von unten aber aus der Luft noch viel mehr. Im Anschluss gibt es ein Sektfrühstück mitten in der Wüste. Was für ein Zufall, dass genau zu diesen Anlass eine Teilnehmerin der Reise Geburtstag hat. So schön könnte ich es mir in meinen Träumen nicht vorstellen. 

Ein Highlight jagt das nächste und so führt uns unsere Reise weiter mehrere Stunden nach Walvisbay. In der Walfischbucht leben etwa 60.000 Menschen. Es ist eine Stadt mit dem zweitgrößten Hafen afrikas. Doch sind wir nicht hier um den Hafen zu sehen. In den Lagunen der Umgebung wimmelt es von Flamingos. Tausende dieser Tiere sind im Wasser auf Nahrungssuche oder stecken ihren Kopf ins Gefieder und schlafen. Wir genießen die Vögel an mehreren Stellen mit unterschiedlicher Umgebung. Ob im Gegenlicht auf das offene Meer hinaus oder Dünen im Hintergrund. Diese Tiere geben ein gutes Fotomotiv ab. Meist muss man versuchen einzelne Individuen abzulichten. Dabei sind große Brennweiten gefragt, da sie etwas scheu sind und immer einen sicheren Abstand einhalten. Danach geht es in die wohl schönste Stadt des Landes nach Swakopsmund. Auch wenn der Name es nicht ahnen lässt. Den übersetzt bedeutet es Durchfallmündung. Am nächsten Morgen werden wir für eine Wüstentour abgeholt. Die Wüste in Namibia heißt Namib. Diese zieht sich von der Küste weit ins Land hinein. Übrigens leitet sich davon der Name Namibia ab was soviel wie weite Fläche bedeutet. Chris unser Guide wirkt völlig durchgeknallt und lässt einen Witz nach den anderen raus. Aber dabei bringt er uns das Leben in der Wüste näher. Es ist sehr informativ. Wir lernen wir die Tiere an ihr Wasser kommen und was sich so alles im Boden versteckt. In der Namibwüste gibt es kaum Regen. Aber dafür kommt es immer wieder zu Nebel und Tau. Die Tiere sind totale Spezialisten. Der Gecko als Beispiel fängt die Tautropfen mit seinen Augen und schleckt sie im Anschluss runter. Ein bestimmter Käfer macht einen Handstand auf der Düne um eine größere Fläche zu besitzen die ebenfalls den Nebel auffängt. Aber neben dem Wasser wird natürlich auch Essen benötigt. Unser Guide spricht ständig von Milk and Cornflakes. Die Cornflakes sind die Blüten etc. der Pflanzen. Teilweise der Pflanzen vor Ort aber das meiste kommt durch die Winde von Botswana. Den der Wind geht immer in Richtung Meer. Dies kommt durch den kalten Benguelastrom. Die Luft am Meer ist kälter als die über dem Land und so ist die Windrichtung vorgegeben. Am Morgen ist es hier noch häufig bewölkt und der Wind ist kaum vorhanden. Doch irgendwann bricht die Sonne durch und die Temperaturunterschiede lassen den Luftaustausch von warm und kalt anwachsen. Im Benguelastrom gibt es übrigens auch extrem viel Plankton. Dadurch hat die Küste vor Namibia riesige Fisschschwärme und auch Wale sowie Delfine. Aber zurück zur Wüstentour. Unser Guide kann die Wüste lesen. Bei jeder Unregelmäßigkeit im Sand erkennt er welches Tier hier unterwegs war. Er zeigt uns mehrere Tiere die er aus dem Sand ausgräbt. Darunter  ist ein Skink oder auch einer der süßen Palmatogeckos. Ebenfalls fanden wir eine Babychamäleon. Diese Wüstenchamäleons leben am Boden und können bis zu 30cm lang werden. Sie verfärben sich um nicht gesehen zu werden oder aber auch um der Hitze zu entgehen. In nur 2 Sekunden können sie dabei ihre Farbe völlig ändern.

Zwergpuffotter
Das wohl beeindruckenste Tier für mich war die Zwergpuffotter. Auf englisch heißt sie Sidewinder. Das kommt durch ihre seitliche Art der Bewegung. Diese Bewegungsart hilft ihr sich auf dem heißen Wüstenboden nicht zu verbrennen. Die Zwergpuffotter ist viel kleiner als ich zuvor dachte und erreicht nur eine maximale Länge von ca. 35cm. Sie vergräbt sich in der Nähe des „Cornflakes“. Nur ihre Augen schauen aus dem Sand raus. Diese Augen befinden sich an der oberseite des Kopfes. Besser getarnt kann man wohl kaum sein. So verbringt die Schlange teilweise mehrere Tage und wartet. Wenn dann eine Eidechse in die Nähe kommt lässt sie ihre schwarz gefärbte Schwanzspitze aus dem Sand ragen. Die Eidechse hält das für einen Wurm oder ähnliches und kommt näher. Dann schlägt die Giftschlange. Unser Guide meinte, dass sicherlich 99,9% der Menschen in Namibia dieses Tier noch nie gesehen haben und das glaube ich sofort. Auch wenn man 50cm daneben steht kann man es wohl nicht sehen wenn man nicht weiß wo die Schlange ist.
Auf livingdesertnamibia.com findet man alle weiteren Beschreibungen der Tieredie wir sahen. Ansonsten sprengt das hier alles. Chris unser Guide hat uns die Wüste extrem gut näher gebracht. Nachdem wir mit den Tieren der Wüste fertig waren fuhren wir noch auf den Dünen entlang. Aber diese immer auf vorgegeben Routen. Das Offroadfahren ist in Namibia wie schon einmal erwähnt streng verboten.

Nach dieser Tour verließen wir Swakopsmund und es ging weiter nördlich durch das Damaraland bis zur Spitzkoppe. Dieser etwa 1800m hohe Berg wird auch das Matterhorn von Namibia genannt. Wenn man den Berg aus der Ferne aus den ebenen Boden ragen sieht, ist auch sofort klar warum das so ist. Das für mich so besondere an dieser Region ist, dass die Ebenen auf etwa 1000m Höhe flach erscheinen. Doch dann ragen immer wieder Berge in den Himmel empor so wie auch die Spitzkoppe. Die Lodge an der Spitzkoppe ist einfach nur atemberaubend. Von der Inneneinrichtung bis hin zur gesamten Aufteilung der Anlage ist alles bis ins letzte Detail geplant worden. Die schönen Hütten schmiegen sich schön in die Landschaft ein. Allgemein ist der Standard der Unterkünfte hier sehr hoch. In der Gegend gibt es nicht nur die Spitzkoppe. Rundherum gibt es auch kleinere Berge und immer wieder Auftürmungen von Felsen. Dazwischen sehen wir unsere ersten Zebras der Reise. Eine wirklich wahnsinnige Landschaft und wieder so anders als die vergangenen Tage. Am Nachmittag sehen wir uns einen Felsbogen an und suchen uns einen Fotospot für den Sonnenaufgang. Im Anschluss fahren wir auf die andere Seite des Berges damit wir die Sonne sehen wie sie ihre letzten Strahlen auf die Spitzkoppe wirft. Es ist schon beeindruckend wie dieser rotgefärbte Granit im letzten Licht leuchtet. Während der Nacht kam dann Wind und Regen. Das tut dieser Region so gut. Das ganze Jahr hat es hier noch nicht geregnet und nun ist bereits das Ende der Regenzeit. Aber der Regen dieser einen Nacht reicht wohl aus, dass in zwei Wochen alle gelben Gräser der Umgebung grün sind. Die Pflanzen der Wüste können mit nur wenig Wasser schnell  ausspriesen. Was für die Umgebung ein Segen war, war für uns Fotografen nicht ideal. Wir hofften ja für den Morgen erneut, dass das Bergmassiv nochmals im Licht erstrahlen würde. Doch bis in den Horizont war noch alles bewölkt und die Sonne fand keinen Weg durch die Wolkendecke. Dennoch lohnt es sich immer bei Sonnenaufgang unterwegs zu sein und die Energie des Morgens aufzusaugen. Nach einen ausgiebigen Frühstück verließen wir diesen wunderbaren Ort und fuhren ca. 6 Stunden in Richtung Norden zum Etosha-Nationalpark. Dieser Nationalpark ist das wichtigste Schutzgebiet von Namibia. Es ist ganze 22935km2 groß. Somit hat der Park etwa die Hälfte der Fläche der Schweiz. Auch die 4760km2 große Etosha Pfanne ist Teil dieses Schutzgebietes. Wie alle anderen Parks ist auch der Etosha-Nationalpark komplett mit einen Zaun umgeben. Man findet hier fast alle Tiere die man mit dem südlichen Afrika verbindet. Wir haben zwei volle Tage und einen halben Tag mit Game Drives geplant. Game hat übrigens nichts mit dem Wort Spiel zu tun. Es bedeutet übersetzt soviel wie Wildtier. Von zwei Ausgangspunkten aus starten unsere Touren. Ich könnte soviel schreiben über diese Fahrten und alle Tierbegegnungen. Mit einem offenen Safarijeep ging es in den Park. Meist fährt man von einem Wasserloch zum Nächsten. Hin und wieder erblickt man auch zwischendurch schöne Szenen. Besonders die großen Herden von Zebras, Springböcken und Gnus grasen oft auf den offen Flächen. Manchmal erblickt man einen der majestätischen männlichen Kudus oder die ansonsten sehr seltenen Schwarznasenimpalas. Auf Giraffen trifft man immer wieder. Wusstest du, dass man bei den Giraffen Männchen und Weibchen gut an den Haaren auf den Hörnern unterscheiden kann oder auch an ihrer Beinstellung beim trinken. Was natürlich nicht fehlen darf sind Elefanten und wir hatten von einzelen bullen bis zu Herden aus Weibchen und  Jungen alles. Auch ein Spitzmaulnashorn konnten wir aus der Ferne beobachten. Neben diesen klassischen Tieren gibt es auch im Nationalpark etwa 400 Vogelarten. Wir konnten die große Riesentrappe, die bunte Gabelracke oder auch den Sekretärsvogel beobachten. Besonders schön war es zwei der extrem seltenen Blauen Kraniche zu erblicken. Neben den zwei ausgewachsenen Vögeln liefen noch 2 Jungvögel umher. Als plötzlich einer der Teilnehmer ein liegendes etwas auf der Strasse erblickte. Unser Fahrer gibt Gas und meint das sei ein Fleischfresser. Genauer gesagt war es eine junge Löwin die sich gerade an ein Gnu anschlich. Ein Löwe der alleine tagsüber jagt ist eher selten. Den die Erfolgschancen sind nicht groß. Das Gnu erblickt auch den Löwen und trapt langsam davon. Die Löwin geht nur wenige Meter an uns vorbei in Richtung Schatten und wirft uns ein paar Blicke zu. So als wären wir Schuld, dass das Gnu weg lief. Bei einer anderen Jagdszene kamen wir wohl etwas zu spät. So sahen wir nur noch in der Ferne einen Leoparden seine Beute wegtragen. Es ist fantastisch all die Tiere aus Afrika einmal in ihrer natürlichen Umgebung zu sehen und dazu solch schöne Szenen geschenkt zu bekommen. Warum schauen Termitenbauten immer in Richtung Norden und wiese haben Zebras ihre Streifen? Über jedes der Tiere erfuhren wir spannende Dinge. Aber das würde nun wohl den Rahmen sprengen. Die letzte Lodge war etwas außerhalb des Nationalparks wunderschön designt und an einem Wasserloch gelegen. Hier konnten wir entspannt am Abend bei einen Bier den Tieren am Wasserloch zusehen. Am nächsten Morgen ging es wieder weiter in Richtung Süden. Wir fuhren zum Waterberg und machten einen weiteren Game Drive. Der Waterberg ist ein kleinerer Nationalpark. Doch hier benötigt man im Vergleich zu Etosha kaum Zäune. Der Berg steigt erst wie ein Hügel an und danach folgt eine etwa 20m hohe Klippe aus Sandstein. Diese Klippe umgibt das gesamte Plateu. Die Tiere sind somit auf dem Plateu des Berges natürlich abgeschnitten vom Rest des Landes. Auch unser letzter Game Drive war nochmal eine schöne Begegnung mit Tieren. Wir sahen nochmal 4 Nashörner. Eines davon war sogar ein Baby. Zum Schluss konnten wir noch das fehlende Tier der Big Five sehen. 

Die Big Five
Die meisten Leute die das südliche Afrika bereisen wollen gerne die Big Five sehen. Doch was  eigentlich dahinter steckt weis kaum jemand. Der Ausdruck „Big Five“ kommt ursprünglich aus der Jagd. Die Big Five sind die 5 gefährlichsten Tiere Afrikas auf die man es als Jäger absehen kann. Darunter zählt der Elefant, das Nashorn, der Löwe, der Leopard und der Büffel. Bei einen Elefanten als Beispiel muss man genau wissen wo sich das Gehirn befindet. Trifft man nicht richtig wird er einen möglicherweise überrennen. Ein angeschossener Leopard dagegen wird dem Jäger möglicherweise eine Falle stellen. Er flüchtet in eine Richtung und greift dann leise aus einer komplett anderen an. Auch heute können sich noch Jäger Abschüsse für Elefanten oder auch Leoparden kaufen. Der Jagdtourismus geht zwar etwas zurück, doch besteht er weiterhin. Ich war mir vorher nicht bewusst, dass diese Tiere noch legal geschossen werden dürfen. Es soll sogar bei Elefanten als Beispiel notwendig sein. Die Population wächst enorm aber wir Menschen haben ihnen zu viel Platz zum Leben genommen und die Größe der Nationalparks kommen an ihre Grenzen um alle zu versorgen ohne dass die komplette Natur darunter leidet. Unser Guide gibt uns immer wieder spannende Einblicke und lässt uns dabei aber stets Raum für unsere eigene Meinung. Es gibt wohl sogar bei diesem Thema nicht nur schwarz und weiß wie die meisten Europäer vermuten würden.
Bei unserer Lodge am Waterberg sieht man überall Schilder und wird vor den Pavianen gewarnt. Man darf kein Fenster offen lassen. Nein nicht einmal der Schlüssel darf von außen in der Tür stecken. Ansonsten kommt die Affen-Gang und nimmt das Zimmer auseinander. Wir nehmen uns für den letzten Morgen in der Natur vor auf die Suche nach diesen Tieren zu gehen. Der Security meint, dass die Tiere jeden Tag pünktlich um 7:00 Uhr kommen. Die Suche dauerte nicht lange und bald kamen die Affen an der Strasse in unsere Richtung. Ich hielt immer etwas Sicherheitsabstand ein. Den mit einen Pavian mag man sich nicht anlegen. Die Reißzähne erreichen eine Länge von etwa 4,5cm. Damit möchte wohl niemand Bekanntschaft machen. Doch wenn man die Tiere auf einen zukommen lässt und entspannt ist, gehen sie gemütlich an einen vorbei. Die Gang zog durch das gesamte Gelände und suchte nach Essbaren. Sie durchsuchten dabei auch offene Mülltonnen. Irgenwann wurden sie gemütlicher und machten es sich auf einer Wiese gemütlich. Es war schön Interaktionen von Mutter und Kind zu beobachten oder mitzuerleben wie die Heranwachsenden ihre messten. Irgendwann gingen wir zum Frühstückenund fuhren zurück nach Windhoek. Bei einen Besuch in Windhoek darf der Besuch in Joes Beerhouse nicht fehlen. Also hatten wir hier noch ein schönes Abendessen. Am nächsten Abend ging es dann mit vielen Eindrücken und Fotos im Gepäck zurück in die Heimat. 

FAZIT: Die Scoutingtour durch Namibia war wirklich beeindruckend. Hier kann ich meine beiden bevorzugten Sparten in der Fotografie perfekt ausleben. Die Landschaften sind gigantisch und an Tieren mangelt es bestimmt nicht. Es war noch beeindruckender und vor allem abwechslungsreicher als ich es mir vorgestellt hatte. Ich hätte mir nicht gedacht, dass ein so trockenes Land so unterschiedlich sein kann. Jeden Tag wartet ein neues Highlight in Namibia. Die Tiere faszinierten mich besonders. Von dem kleinen Wüstengecko bis hin zum Elefanten ist hier extrem viel geboten. Nicht zu vergessen der Sternenhimmel mit dem wir leider nicht so viel Glück hatten auf dieser Reise. Ich komme wieder keine Frage. Dieses Land hat mich so begeistert auch wenn die Strecken riesig sind, welche man zurücklegen muss. Die Fahrten gehen teilweise durchgehend über Wellblechpisten. Dies kann auf Dauer etwas anstrengend sein. Daher werde ich die nächste Tour etwas länger machen und dazu noch die Fahrstrecke kürzen. So gibt es auch zwischendurch Zeit zum verschnaufen in den wirklich extrem schönen Lodges, Zeit für den Sprung in einen der Pools oder auch für Theorieeinheiten zur Fotografie. Die Planung läuft bereits für weitere Reisen nach Namibia.

 

PACKLISTE
Das Hauptgepäckstück sollte eine Reisetasche sein und kein Koffer. Es wäre gut wenn man sich auf max 17kg begrenzen würde. Wäsche zu waschen während der Tour ist kein Problem.

Fotoequipment
- Fotorucksack
- DSLR-Kamera oder Spiegellose Kamera  
- Teleobjektiv mit Brennweiten von 200mm - mind. 400mm (für die Wildlifefotografie)
- Weitwinkelobjektiv wie z.B. 15-35mm (für die Landschaftsfotografie)
- Standardobjektiv wie z.B 24-70mm
- Makroobjektiv 100mm oder mehr (für die Living Desert Tour)
- lichtstarkes Weitwinkelobjektiv (für die Nachtfotografie) 
- genügend Akkus
- schnelle Speicherkarten
- robustes Stativ

Kleidung
- T-Shirts 
- kurze Hosen
- eine Softshelljacke (am Morgen kann es auf den offenen Jeeps etwas ziehen)
- mind. eine lange Hose
- Sonnenhut oder Cap
- Unterwäsche und Socken
- Badesachen

- Flip Flops
- Sneaker
- Wamnderschuhe

Körperhygiene etc.
- Sonnencreme
- Insektenspray

- Kulturbeutel
- Reiseapotheke

Weiteres 
- Stirnlampe
- Laptop
- Steckdosenadapter speziell für Namibia
- Ladekabeln etc.
- Reisepass mind. 6 Monate gültig
- Kreditkarte
- Auslandskrankenversicherung (Bescheinigung in Englisch)
- Impfausweis
- Sim-Karte gibt es am Flughafen falls nötig

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