Faszinierende Welt der Naturfotografie

Die Naturfotografie ist eine der ältesten und beliebtesten Formen der Fotografie. Moden kommen und gehen, neue Technologien ersetzen alte, aber die Faszination, unsere Natur mit der Kamera einzufangen, ist in der Geschichte der Fotografie konstant geblieben.
Ob schroffe Bergpanoramen, blühende Blumenwiesen, Seeadler im Flug, blühende Orchideen oder stille Wüstenlandschaften, jeder von uns liebt eindrucksvolle Naturschauspiele. Bei Fokus Naturfotografie wollen wir diese Faszination mit euch teilen oder euch auch für unsere Passion begeistern. Denn leidenschaftlichen Landschaftsfotografen hat die Natur so viel zu bieten. Die Naturfotografie ist ein hervorragender Einstieg in die Kunst der Fotografie, denn sie ist leicht zu verstehen und umzusetzen. Jeder hat die Möglichkeit mit einfachem Fotoequipment Motive zu erreichen, die quasi "vor der Haustüre" liegen und atemberaubende Aufnahmen zu erzielen.

Die Naturfotografie lässt sich optimal mit einer weiteren Leidenschaft von uns vereinbaren: Dem Reisen! Ob nah oder fern: Von den schönsten Orten der Welt kehren wir mit Aufnahmen zurück, die unsere Reisegeschichte erzählen. Wenn du mit der Naturfotografie beginnen möchtest oder breits Erfahrung hast und Dich austauschen willst, bist du bei Fokus Naturfotografie genau richtig. Du erfährst, welche Ausrüstung du brauchst und wir geben dir Expertentipps zum Fotografieren und Bearbeiten von Naturfotos.

 

Was ist Naturfotografie?


Naturfotografie ist die Kunst, die uns umgebende Natur mit der Kamera einzufangen. Dabei werden üblicherweise verschiedene Disziplinen unterschieden, die Landschaftsfotografie, die Wildlife-Fotografie und die klassische Naturfotografie.

 

Landschaftsfotografie

Landschaftsfotos zeigen natürliche Sehenswürdigkeiten, atemberaubende Panoramen und topografisch interessante Orte. Diese Art der Fotografie zeigt die Schönheit der Umwelt in ihrer wohl beeindruckensten Form. Das Bild soll den Betrachter an den Ort versetzen und ihm damit die Möglichkeit geben, sich an jeden Ort der Welt zu versetzen. Elemente der Landschaftsfotografie können Wasserelemente wie Flüsse, Wasserfälle, Seen oder Ozeane sein, können aber auch künstliche Elemente wie Gebäude und Straßen enthalten. Diese Objekte dienen aber lediglich als Blickfang und machen deine Landschaftsfotos interessanter. Sie erweiteren auch den Rahmen auf menschgemachte Landschaften, denn wir sind ebenso ein Teil der Natur. Menschen stehen in der Landschaftsfotografie nicht im Mittelpunkt, dass wäre dann der Bereich der Porträtfotografie. Menschen und Tiere sind in der Landschaftsfotografie nur ein Teil der gesamten Szenerie und hauchen dem gesamten Bild Leben ein und helfen dem Betrachter, die Ausmaße und Relationen des Bildes zu verstehen. Mit der Landschaftsfotografie soll die Natur zelebriert werden und beim Betrachter Eindruck hinterlassen werden, egal ob er das Motiv persönlich kennt oder nicht. Mit der Kunst der Landschaftsfotografie, wollen wir unsere Vision und unsere Betrachtungsweise mit der Umwelt teilen. Egal ob wir uns insbesondere für die majestätischen Aurora interessieren, auf der Jagd noch nebeligen Morgenstimmungen befinden, oder die letztzen rosa Wolken des Tages fotografieren. Landschaftsfotografie lebt vom Licht. Deshalb ist es wichtig die Orte gut zu kennen und Wetter und Witterung interpretieren zu können. Bist du auf der Suche nach Inspiration für die Landschaftsfotografie? Dann bist Du bei uns absolut richtig.

Für viele Weltklasse Fotos könnt ihr auch bei dem Natural Landscape Photography Awards vorbei schauen, dort wird innovative und naturgetreue Landschaftsfotografie groß geschrieben. 

Wenn ihr mehr Landschaftsfotografen kennenlernen wollt könnt ihr euch auch den Landschaftsfotografie Podcast anhören, dessen Host Nicolas Alexaner Otto bei uns mit im Team ist. Dort stellt. er viele deutsche und auch internationale Fotografen in interessanten Gesprächen zu unterschiedelichen Fachthemen vor.

 

Wildlife Fotografie

Diese Disziplin der Naturfotografie ist im Gegansatz zur Landschaftsfotografie auf die Tier in der Natur ausgelegt. In starker Abgrenzung zur allgemeinen Tierfotografie, geht es hier darum Tiere in der freien Wildbahn zu fotografieren. Dabei kann es sich um verschiedenste Spezies handeln. Von Papageintauchern, Basstöspeln und anderen Seevöglen und Braunbären und Rotwild bis hin zu Gnus oder Orxyantilopen gibt auf der Welt unzählige Möglichkeiten wilde Tiere zu fotografieren. Die Landschafts ist hier eher eine Kulisse für die Tiere, aber auch die Interaktion der Tiere mit ihrer Umwelt kann eine Rolle spielen, schließlich ist ein Walroß in seinem natürlichen Habitat besonders schön festzuhalten, wenn es auf einer dicken Eisscholle liegt. Doch auch engere Blickwinkel, ohne die umliegenden Naturräume gehören zur Wildlife Fotografie dazu. Bei solchen Detailaufnahmen spricht man auch von Tierprotraits. Aber auch die ganz kleinen Tiere sind Teil der Wildlife Fotografie. Pfeilgiftfrösche, Kolibris oder Geißelskorpione sind ebenso Motive in der Wildlife Fotografie. Trotz des Augenmerkts auf das jeweilige Tier ist das Licht wie bei der Landschaftsfotografie sehr wichtig, denn die richtige Lichtsituation akzentuiert das Tier und gibt ihm Form. Besonders wichtig ist es aber die Verhaltensweise der Tiere in ihrer natürlichen Umwelt zu kennen. Haben wir dein Interesse wecken können? Dann schau doch gerne bei uns auf der Galerie vorbei!

Wildlife Photographer of the Year ist eine gute Anlaufstelle für weitere fantastische Tieraufnahmen aus aller Welt. Dort könnt ihr euch die besten Prämierten Aufnahmen renomierter Fotografen anschauen.

 

Naturfotografie

Die Naturfotografie ist etwas diffuser in ihrer Defintion ist sie doch ein Oberbegriff, welche die beiden vorhergegangenen Arten ebenso inkludiert. Wenn wir innerhalb der Fotografenszene von klassischer Naturfotografie sprechen, so kann die motivische Vielfalt groß sein, doch haben die Aufnahmen alle etwas gemeinsam. Naturfotos zeigen einen Teil unserer natürlichen Umwelt, ein verwunschener Waldabschnitt, eine Detailaufnahme einer Eisstruktur eines zugefrorenen Teiches oder ein paar Schneeglöcken, die ihre Hälse aus der weißen Decke recken. Dabei gibt es viele Spielarten der Naturfotografie, die dokumentarische, gegenständliche aber auch eher künstlerisch abstraktere. Ist etwas keine Lanschaftsfotografie und auch keine Wildlife Aufnahme so liegt es Nahe, dass man diese als ehestes als Naturfotografie bezeichnet. Dabei ist diese Begrifflichkeit eher für Fanua und Flora als für kleinere Landschaftssujets verwendbar. Das Handwerkszeug des Naturfotografen ist daher vielfältig und kann auch schon mal Makroobjektive enthalten. Einige solcher klassischen Naturaufnahmen findet ihr in unseren Gallerien.

 

Fall du dich noch inspirieren lassen willst schau doch mal auf der Seite der Gesellschaft für Naturfotografie kurz GDT vorbei,dort findet ihr alles zum Thema. Für alle Österreicher gibt es auch den Verein für Tier- und Naturfotografie Österreich kurz VTNÖ.

 

Die richtige Ausrüstung für die Naturfotografie

Ausrüstung ist nicht alles, jedoch neben der Passion und Kreativität ein wichtiger Faktor für schöne und aussagekräftige Naturfotos. Daher geben wir ins unseren Blogs auch immer wieder Tipps und Feedback zum Thema Kameraausrüstung und Technik.

Wir teilen unsere Erfahrungen mit Dir, damit auch Du die beste Ausrüstung für die Naturfotografie verwendest. In der Naturfotografie werden wir oft vor besondere Anforderungen gestellt.

 

Aber dafür brauche ich sicher eine gute Kamera?

Traditionell ist die Landschaftsfotografie nicht sonderlich fordernd für die Kamera, die Landschaft läuft nicht weg, und viele Megapixel sind nur wichtig, wenn man große Wanddrucke machen möchte. Es gibt lediglich bei Nachtaufnahmen einen Flaschenhals in der Sensortechnik, denn neuere Vollformatkameras haben einen gewissen Vorteil bei Nachtaufnahmen, da sie ein wenig mehr Bildinformationen sammeln können und somit mehr Daten für ein Bild haben. Das bedeutet, dass die Bildergebnisse weniger Bildrauschen aufweisen. Das ist für Aurora oder Milchstraßen Aufnahmen wichtig. Ansonsten stellt die Landschaftfotografie wenig Ansprüche. Anders sieht das bei der Wildlife Fotografie aus.

Eine Kamera mit hoher Bildauflösung ist besonders für Wildlife Fotografie wichtig. Denn nicht immer kommt man nah genug an sein Motiv heran. Viele Tiere haben eine Fluchtdistanz, daher kann das hereincroppen wichtig sein, wobei viele Auflösung durchaus hilfreich ist. Doch nicht nur an den Sensor stellt die Wildlife Fotografie hohe Ansprüche. Der Autofokus ist ebenso wichtig. Ein schneller Autofokus entscheidet zwischen einem gelungenen Bild und einem unscharfen für den Papierkorb. Bei Vögeln im Flug oder einem spielenden Bärenkind, ist er unverzichtbar.

Für alle Genres der Naturfotografie sollte deine Kamera jedoch mit extremen Witterungen zurechtkommen. Dies kann die Kälte im Winter auf den Lofoten sein, Feuchtigkeit in Regenwäldern (z.B. in Uganda), Sand und Staub in der Wüste. 

 

Die Kamera ist nur so gut wie das angeschlossene Objektiv

So einfach ist die Gleichung natürlich nicht. Klar ist aber, dass man neben einer Kamera auch ein Objektiv braucht, das den Anforderungen des Motivs gerecht wird.

Weitwinkelobjektive: Sie sind bei Landschaftsfotografen sehr beliebt. Weitwinkelobjektive ermöglichen es, mehr von der Landschaft einzufangen und bieten viel kompositorische Freiheit. Soll es auch mal eine Nachtaufnahmen werden, sind Objektive besonders hilfreich die eine besonders große Blendenöffnung von f/2.8 oder darunter haben. Denn bei f/1.8 kommt schnell das 4fache an Licht verglichen mit f/4 auf den Sensor, ganze zwei Belichtungsstufen.

Ob Zoom oder Festbrennweite ist zunächst zweitrangig, doch kann man den Fußzoom leider nicht immer verwenden. Stehen wir etwa auf einer Klippe auf den Färöer-Inseln ist es gut ein wenig Flexibilität mitzubringen, und nicht noch ein paar Schritte näher ans Motiv zu müssen und sich dann am Meeresboden wiederzufinden. Für Astrofotografen sind Festbrennweiten oft ein muss, da sie konstruktionsbedingt einfacher mit großen Blendenöffnungen aufwarten können. Das Mehr an optischer Qualität ist jedoch steht mit der bereits angesprochenen Flexibilität abzuwägen. In der Landschaftsfotogarfie sind Zooms in der Regel weiter verbreitet.

Große Telebrennweiten für die Wildlife Fotografie sind ebenso wichtig, denn die Fluchtdistanz ist je nach Spezies hoch. Nicht alle Tiere sind so zutraulich wie ein Papageitaucher oder ein Murmeltier. Teils müssen große Distanzen überbrückt werden, weshalb eine lange Brennweite unumgänglich ist. Um einen Bären zu fotografieren, möchte man ohnehin eine möglichst lange Brennweite nutzen, ist man bei unter 200mm angekommen, sollte man sich vielleicht anfangen Sorgen zu machen. Zumindest, wenn man nicht in einem Hide sitzt. 

 

Unverzichtbar für die Naturfotografie: Stative

Auf Wanderungen zu den Fotomotiven sind Stative oft eine Last. Dennoch sind Stative ein unverzichtbares Hilfsmittel für alle Naturfotografen. Sie geben Stabilität und damit mehr Freiheit bei der Belichtungseinstellung. Mit einem Stativ kannst Du den ISO-Wert Deiner Kamera niedrig halten und so eine bessere Bildqualität erzielen. Du kannst auch eine lange Verschlusszeit Deiner Kamera wählen, ohne Verwacklungen auf Deinen Fotos befürchten zu müssen, was besonders bei Dämmerungs- und Nachtaufnahmen hilfreich ist. Nur mit einem Stativ lassen sich optimale Ergebnisse bei Langzeitbelichtungen erzielen. Ebenso ist es für Wildlife Fotografen hilfreich nicht die ganze Zeit die schweren Teleobjektive in der Hand halten zu müssen, die auch schon mal mehr als ein Stativ wiegen können.

Du willst mehr zum Thema Stative wissen? Sven Herdt hat in seinem Blog Artikel seine Erfahrungen mit Stativen geteilt.

 

Experimentiere mit Filtern:

Je mehr Du Dich mit der Landschaftsfotografie beschäftigst, desto mehr wirst Du die Effekte lieben, die Du mit Filtern erzielen kannst. Die Auswahl an Filtern ist groß: Es gibt Polarisazionfilter (CPL) Neutraldichtefilter (ND) und Graufilter (GND), mit denen Du die Beleuchtung in Deinem Bild ausgleichen kannst, während der Polarisationsfilter praktisch ist um Reflexe beseitigen und den Kontrast der Bilder zu erhöhen. Die Kreativen möglichkeiten sind vielfältig und es lohnt sich durchaus mit diesen Filtern zu experimentieren. 

 

 

 

Landschaftsfotografie kann Dich an die schönsten Orte der Welt führen. Lass Dich von Deiner fotografischen Neugier inspirieren. Wir freuen uns auf den Austausch mit Dir in unseren Blogbeiträgen. Und natürlich freuen wir uns, Dich auf einer unserer Fotoreisen zu treffen.

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